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Community Tipps: Ergonomisch Arbeiten – 5 Punkte, die zu beachten sind

Nachdem wir uns dem ergonomischen Sitzen ja bereits gewidmet haben, wollen wir euch auch noch ein paar Tipps für die richtige Arbeitsplatzgestaltung auf den Weg geben. Neben dem Sitzen gibt es noch weitere Faktoren die beim ergonomischen Arbeiten zu beachten sind und nicht unterschätzt werden sollen. Wir haben dafür eine kleine Tour durch unsere Räume gemacht, damit ihr diese auch zu sehen bekommt und zeigen euch anhand dessen, was ihr für eine ergonomische Arbeitshaltung mal genauer unter die Lupe nehmen solltet. Außerdem bekommt ihr so auch einen guten Einblick, dass eine ergonomische Bürogestaltung nicht unbedingt langweilig aussehen muss, sondern auch mit Design und Originalität in Einklang zu bringen ist.

 

Tipp 1: Die richtige Sitzhaltung

Das Sitzen spielt bei einer schonenden und ergonomischen Arbeitshaltung natürlich eine extrem wichtige Rolle und genau aus diesem Grund haben wir die richtigen Sitzhaltung auch ausführlich in einem ganzen Blogbeitrag für euch beschrieben. Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass es um Flexibilität geht. Zum Einen darin, dass euer Bürostuhl flexibel einstellbar sein sollte, was Armlehnen, Rückenlehne und auch Sitzhöhe angeht. So kann der Stuhl individuell auf eure Körpergröße und euer Gewicht angepasst werden. Dafür ist wichtig, dass ihr auf die rechten Winkel achtet. Dabei sollte die Sitzhöhe so eingestellt werden, dass die Ober- und Unterschenkel einen 90°-Winkel bilden, wenn ihr die Füße flach nebeneinander auf den Boden stellt. Eure Armlehnen solltet ihr ebenfalls einstellen und zwar so, dass eure Arme darauf bequem liegen in etwa der Tischhöhe und eure Armhaltung ebenfalls (fast) einen 90°-Winkel bildet.  Die Rückenlehne sollte so variabel sein, dass ihr euch leicht zurücklehnen könnt und damit euren Rücken schont, ohne allerdings ins Hohlkreuz zu fallen oder einen Buckel zu machen.

Damit ihr wisst, wie eure Sitzhöhe bspw. sein sollte und was sonst noch ausgemessen werden kann, könnt ihr eure Körpergröße hier in einen praktischen Rechner eingeben und dieser sagt euch dann die entsprechenden Angaben für euren Stuhl und z.B. auch den Arbeitstisch.

Zum Anderen spielt die Dynamik eine Rolle beim ergonomischen Sitzen, denn es ist für euren Rücken und die entsprechende Muskulatur gesünder und weniger beanspruchend, wenn ihr öfter die Position und Haltung wechselt. Das wird auch als dynamisches Sitzen bezeichnet. Es geht darum, dass ihr euch öfter auch einmal streckt, einen kurzen Gang zum Kaffeeautomat oder Drucker einbaut, euch bewegt und auch einmal im Stehen arbeitet. So wird eure Rückenmuskulatur entlastet. Eine starre Haltung übt auf die Dauer zu viel Druck aus und verursacht Schmerzen. Achtet also selbst darauf, dass ihr immer wieder eure Position wechselt. Gerade eine flexible Rückenlehne unterstützt das dynamische Sitzen wunderbar und sorgt so für kurze Entspannungsphasen für eure Rücken-, aber auch Nacken- und Schultermuskulatur. Eine gute Polsterung gibt Halt und stützt im Lendenbereich. Auch kleine Dehn- und Streckübungen während der Pause oder einfach kurz Zwischendurch helfen, um die starre Haltung zu unterbrechen und entlasten den Bewegungsapparat.

 

Tipp 2: Der richtige Tisch

Neben dem richtigen Stuhl und der passenden Sitzhaltung sollte auch der Schreibtisch gewisse Anforderungen erfüllen, sodass ihr ergonomisch arbeiten könnt. Dabei ist die Höhe eine wichtige Einstellgröße. Wenn ihr einen dauerhaften Arbeitsplatz habt und nicht wechseln könnt, ist ein höhenverstellbarer Arbeitstisch natürlich perfekt. Wenn euer Arbeitgeber oder das Budget da nicht mitmacht, ist eine tolle Alternative, wenn ihr zwischen normaler Tischhöhe, Bartisch-Höhe und Stehplätzen zum Arbeiten wie bei uns wechseln könnt. Generell sollte die Tischhöhe je nach Größe 19 – 28 cm über eurer Sitzhöhe liegen. Das beeinflusst oder ihr aufrecht am Tisch sitzen könnt. Darüber hinaus solltet ihr genügend Platz zur Verfügung haben, eine optimale Größe für euren Schreibtisch sind mind. 160 x 80 cm. So habt ihr ausreichend Platz für eure Devices, für Schreibtischlampe, Notizen, Briefablage und andere Arbeitsutensilien und Essentials. Je nach Arbeitsbereich spielen dabei andere Faktoren eine Rolle, denn wer beispielsweise nur mit dem Laptop arbeitet oder generell eher online-Tools benutzt, hat andere Anforderungen an den Arbeitstisch und den verfügbaren Platz auf dem Schreibtisch.

 

Tipp 3: Die Platzierung der Devices

Nachdem die Sitzhaltung und auch die Tischfrage geklärt ist, geht es an euren Arbeitsplatz. Also konkret: Was muss auf euren Tisch und wo sollten sich diese befinden. In allererster Linie geht es dabei um euren PC bzw. Laptop. Mittlerweile kommen immer mehr stationäre Laptops zum Einsatz, was ergonomisch allerdings einen Nachteil mit sich bringt. Dadurch dass damit Maus, Tastatur und Bildschirm miteinander verbunden sind, ist die Arbeitshaltung eingeschränkt. Solltet ihr also auch mit einem Laptop stationär arbeiten, empfehlen wir euch, externes Zubehör wie Maus und Tastatur zu verwenden. Damit ist eure Haltung flexibler und somit auch ergonomischer. Für die Platzierung des Bildschirmes gilt, dass der Sichtabstand etwa 50 cm betragen sollte, abhängig von der Größe des Bildschirms. Tastatur und Maus solltet ihr nahe bei euch haben, das bedeutet etwa 10-15 cm von der Tischkante entfernt. So sind sie gut erreichbar, ohne dass ihr einen Rundrücken macht. Gerade für Tastaturen gibt es mittlerweile auch gute ergonomische Modelle, die die Haltung des Handgelenks verbessern und damit die Muskulatur unterstützen und nicht durch Fehlstellungen überbeanspruchen.

 

Tipp 4: Das richtige Licht

Nicht nur der Arbeitsplatz selbst mit Tisch und Stuhl ist wichtig für eine schonende Rückenhaltung bei der Arbeit, sondern auch die Lichtverhältnisse wirken sich auf eure Arbeit aus. Neben den Devices auf eurem Schreibtisch sollte auch genügend Licht vorhanden sein. Dabei ist eine Kombination aus Tageslicht und indirektem Licht die beste Wahl. Nicht umsonst sollte der Schreibtisch nah am Fenster platziert sein. Allerdings gilt es dabei den Einfallwinkel der Sonne zu beachten, um Reflektionen und starkes Blenden zu vermeiden. Der Bildschirm sollte sich daher im rechten Winkel dazu befinden. Welche Auswirkung Tageslicht auf unsere Stimmung hat, kennen wir alle, dementsprechend wird auch eure Arbeit davon beeinflusst. Daher sind unsere Räume hell durchflutet und mit vielen Fenstern ausgestattet, um so für ausreichend Tageslicht zu sorgen. Mit Jalousien und anderen Sonnenschutzvorrichtung solltet ihr außerdem dafür sorgen, dass es im Sommer nicht zu sehr blendet. Das ermüdet die Augen schnell und eure Konzentration lässt nach.

Da die Beleuchtungsstärke variiert, hängt die Beleuchtung stark von eurer Arbeit ab. Je nach Aufgabe solltet euer Arbeitsplatz heller oder weniger hell sein. Für feine und komplexe Arbeiten wie Montage kleinster Teile, Zeichnen und Prüfen muss die Beleuchtung stärker sein. Außerdem solltet ihr die Lampen regelmäßig reinigen (lassen), da sich mit der Zeit Staub absetzt und automatisch zu einer Verdunklung führt. Achtet bei der Wahl eurer Schreibtischlampe also darauf, wie hell ihr es braucht, damit ihr konzentriert arbeiten könnt. Mehr zum Thema Beleuchtung am Arbeitsplatz könnt ihr hier nachlesen.

 

Tipp 5: Der Raum für die Arbeit

Als Letztes schauen wir uns noch euren Raum an, in dem ihr die meiste Zeit des Tages verbringt. Das muss nicht unbedingt ein klassisches Einzelbüro sein, denn mittlerweile gibt es vielfältige Raumlösungen für den Arbeitsplatz. Welche Auswirkung die Gestaltung eures “Arbeitsraumes” auf das ergonomische Arbeiten hat, das wollen wir auch jetzt auch noch kurz erläutern. Denn neben den wesentlichen Bestandteilen wie Tische, Stühle und Devices nimmt die Raumgestaltung ebenfalls Einfluss. Zum Einen spielen die vorherrschenden Farben eine Rolle dabei, wie wohl ihr euch fühlt und ob ihr konzentriert und motiviert arbeiten könnt. Lieblingsfarben eignen sich dafür natürlich hervorragend, da sie eine positive Wirkung haben. Darüber hinaus lässt sich sagen, dass kühle Farbtöne in Blau, Grün, Grau und natürlich auch Schwarz beruhigend wirken. Als anregend gelten warme Töne wie Braun und Orange sowie warmes Gelb. Bei Rot und Violetttönen ist Vorsicht geboten, diese solltet ihr nur dezent einsetzen, da sie eher beunruhigend und aufreizend wirken. Wir setzen hauptsächlich auf die positive und stimulierende Wirkung von Grün.

Neben der Farbe sind auch Temperatur und Luftfeuchtigkeit Aspekte, die sich auf eure Arbeit auswirken. Natürlich sorgt frische Luft für einen Energiekick und regt die Konzentration an. Die Raumtemperatur sollte aber nicht zu kühl sein, sondern sich im Bereich von 20 – 22° einpendeln. Zu trockene Heizungsluft ist allerdings auch nichts, die Luftfeuchtigkeit ist bei 40 – 60 % optimal für euren Arbeitsplatz. Grünpflanzen und spezielle Büropflanzen können das unterstützen und so den Luftaustausch auch regulieren. Als dritte Aspekt kommt außerdem die Raumgröße noch hinzu, denn ein enger, begrenzter Arbeitsplatz scheint wenig attraktiv und damit auch ungeeignet. Der Zugang sollte mindestens 60 cm betragen, sodass ihr euch frei zum Arbeitsplatz bewegen könnt. Darüber hinaus solltet ihr drum herum über genügend Platz (mind. 100 cm) verfügen, um ein wenig Freiraum zu haben. Große, freizügige Räume wirken offener, heller und einladender, weshalb eine großzügige Gestaltung eures Büros oder Arbeitsplatzes auch auf eure Stimmung und auf eure Arbeitsmotivation Einfluss nimmt. Mit diesen Tipps seid ihr allerdings gut gerüstet, sodass ihr für ein wenig Wohlfühl-Faktor an eurem Arbeitsplatz sorgen könnt.

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